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Kinder Gaias: Unterschied zwischen den Versionen

Aus the-schreck.net

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Nur wenige Garou außerhalb des Stammes wissen, dass die Kinder Gaias hinsichtlich der Frage, wie viel Informationsaustausch wohl notwenig oder sogar tragbar sei, sehr gespalten sind. Eine Fraktion meint, gewisse Menschen, die keine Blutsgeschwister sind, seien nicht nur bereit, die Wahrheit über Gaia du die Werwölfe zu erfahren, sondern würden auch – unentbehrliche Verbündete darstellen. Diese Fraktion hat schon ein paar wenige ausgesuchte Individuen, doch sie würden es sehr begrüßen, wenn sich diese Praxis noch weiter verbreiten würde.
 
Nur wenige Garou außerhalb des Stammes wissen, dass die Kinder Gaias hinsichtlich der Frage, wie viel Informationsaustausch wohl notwenig oder sogar tragbar sei, sehr gespalten sind. Eine Fraktion meint, gewisse Menschen, die keine Blutsgeschwister sind, seien nicht nur bereit, die Wahrheit über Gaia du die Werwölfe zu erfahren, sondern würden auch – unentbehrliche Verbündete darstellen. Diese Fraktion hat schon ein paar wenige ausgesuchte Individuen, doch sie würden es sehr begrüßen, wenn sich diese Praxis noch weiter verbreiten würde.
 
Die anderen sich unschlüssig, weil sie erkennen, welchen Schaden diese Informationen in den falschen Händen anrichten können. außerdem sind sie sich bewusst, dass die anderen Garou sie höchstwahrscheinlich dafür verfolgen würden, den Schleier gelüftet (und somit die Litanei gebrochen) zu haben. Eine kleine aber wachsende Minderheit denkt, für diese Maßnahmen sei es bereits zu spät. Sie begründen ihre Meinung damit, dass die Apokalypse bereits über die Welt hereingebrochen ist und daher keine Zeit mehr sei, um etwas anderes als ein letztes Kräftesammeln anzustreben. Diese kompromisslosen Kinder denken, die anderen Stämme sollten entweder mitmachen oder sie in Frieden lassen. Sie sollten sich auf ihre Seite stellen oder ihrem Schicksal überlassen werden. Eine letzte Fraktion betont, das Ende des Impergiums sei zwar richtig gewesen, doch man müsse einen anderen Weg finden, um die Weberin an der Ausdehnung ihrer Macht zu hindern. Wenn man das geringere zweier übel wählt, wählt man, wie sie sagen, dennoch ein übel. Traurigerweise beweisen diese Differenzen, dass es sich für die Kinder heutzutage schwieriger als jemals zuvor darstellt, die andere Wange hinzuhalten. Jahrtausendelang haben sie sich bemüht, den Frieden zu bringen, und das nur, um zu erkennen, dass Menschen und Garou ein angeborenes Bedürfnis nach Krieg in sich zu tragen scheinen. Trotz aller Fortschritte, die der Stamm erzielt hat, muss noch vieles getan werden, und die Zeit wird knapp. Es ist ein kleines Wunder, dass sich misstönende Verdrossenheit in die Friedensgesänge der Kinder eingeschlichen hat.
 
Die anderen sich unschlüssig, weil sie erkennen, welchen Schaden diese Informationen in den falschen Händen anrichten können. außerdem sind sie sich bewusst, dass die anderen Garou sie höchstwahrscheinlich dafür verfolgen würden, den Schleier gelüftet (und somit die Litanei gebrochen) zu haben. Eine kleine aber wachsende Minderheit denkt, für diese Maßnahmen sei es bereits zu spät. Sie begründen ihre Meinung damit, dass die Apokalypse bereits über die Welt hereingebrochen ist und daher keine Zeit mehr sei, um etwas anderes als ein letztes Kräftesammeln anzustreben. Diese kompromisslosen Kinder denken, die anderen Stämme sollten entweder mitmachen oder sie in Frieden lassen. Sie sollten sich auf ihre Seite stellen oder ihrem Schicksal überlassen werden. Eine letzte Fraktion betont, das Ende des Impergiums sei zwar richtig gewesen, doch man müsse einen anderen Weg finden, um die Weberin an der Ausdehnung ihrer Macht zu hindern. Wenn man das geringere zweier übel wählt, wählt man, wie sie sagen, dennoch ein übel. Traurigerweise beweisen diese Differenzen, dass es sich für die Kinder heutzutage schwieriger als jemals zuvor darstellt, die andere Wange hinzuhalten. Jahrtausendelang haben sie sich bemüht, den Frieden zu bringen, und das nur, um zu erkennen, dass Menschen und Garou ein angeborenes Bedürfnis nach Krieg in sich zu tragen scheinen. Trotz aller Fortschritte, die der Stamm erzielt hat, muss noch vieles getan werden, und die Zeit wird knapp. Es ist ein kleines Wunder, dass sich misstönende Verdrossenheit in die Friedensgesänge der Kinder eingeschlichen hat.
 
  
 
=Erscheinungsbild=
 
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=Kinfolk & Territorium=
 
=Kinfolk & Territorium=
Die Kinder Gaias wählen ihre Partner aus allen Nationalitäten. Ihr Kinfolk ist für gewöhnlich sehr engagiert und beschäftigt sich mit den Problemen der Gesellschaft und der Umwelt, was den Zielen des Stammes entspricht. Doch die Kinder haben schon sehr, sehr lange keine große Präsenz mehr in ihrer angestammten Heimat – der Levante, vor allem dem früheren Kanaan. Sie beanspruchen heute Reviere überall auf der Welt für sich, vor allem in Nordamerika.
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Die Kinder Gaias wählen ihre Partner aus allen Nationalitäten. Ihr Kinfolk ist für gewöhnlich sehr engagiert und beschäftigt sich mit den Problemen der Gesellschaft und der Umwelt, was den Zielen des Stammes entspricht. Doch die Kinder haben schon sehr, sehr lange keine große Präsenz mehr in ihrer angestammten Heimat – der Levante, vor allem dem früheren Kanaan. Sie beanspruchen heute Reviere überall auf der Welt für sich, vor allem in Nordamerika.
  
 
=Stammestotem - Einhorn=
 
=Stammestotem - Einhorn=

Version vom 26. Januar 2018, 21:41 Uhr

Selbstverständlich lehre ich die Menschen, die Natur zu respektieren statt sie zu fürchten.
Wir zerstören, was wir fürchten. Genau deshalb tötest du Menschen, nicht wahr?

Die Friedenstifter

In grauer Vorzeit, als die Garou den Bestand er Menschen durch Geburtenkontrolle gering hielten und Krieg gegeneinander führten, wuchsen dessen überdrüssige Mitglieder der Stämme zu einem einzigen zusammen und nannten sich die Kinder Gaias. Sie sprachen sich für Frieden und das Ende das Impergiums aus. Sie sprachen mit der Leidenschaft eines Märtyrers, und ausreichend viele hatten ein offenes Ohr für ihre Botschaft. Die Stämme wurden geeint...zumindest geeint genug, um dem Töten ein Ende zu machen. So wurden die Kinder geboren und zusammengeschweißt, der einzige Stamm, der aus einem Aufschrei für den Frieden entstand. Heute reisen die Kinder von Septe zu Septe und von Rudel zu Rudel, vermitteln in Streitfragen und bemühen sich, den Garou zu zeigen, dass ihre gemeinsame Aufgabe – die Verteidigung Gaias – viel zu wichtig ist, um sie in ständigen Streitereien über unwichtige Differenzen aus den Augen zu verlieren. Eintracht, so sagen die Kinder, ist eine der besten Waffen, die ihnen für den Kampf gegen ihren wahren Feind zur Verfügung stehen. Für die Kinder ist Gaia eine liebende Mutter, und das Gift des Wyrm entsteht nur aus den Fehlern ihrer Liebe. Sie sind der Überzeugung, die „Komplexität“ der Streitigkeiten zwischen den Stämmen schwände recht schnell dahin, würde man sie nur auf diese einfache Ebene herunterschrauben. Zwar hat ihr Ruf als Friedenstifter den Kindern einigen (zähneknirschend zugestandenen) Respekt verschafft, doch herrscht ein gewisses Maß an Unstimmigkeit, was ihre Vorgehensweise angeht. Manche sagen, sie seien Weich in der Birne und verschwenden nur Zeit; andere stoßen sich an dem Begriff des Friedensstifters in einer Gemeinschaft von Kämpfern. Dennoch schrecken die Kinder Gaias nicht vor Konflikten zurück. Einmal heraufbeschworen, kann der Zorn eines Kindes furchterregend sein, und meist umso mehr, weil er lange unterdrückt wurde. Der Stamm versteht, dass Werwölfe oft den Drang verspüren, ihre Klauen an Knochen zu wetzen. Allerdings ist Gewalt allzu oft eine Sache, bei der man meist kein Ende finden kann (was die Kinder oft mit Seitenblick auf die Nachfahren des Fenris erwähnen). Wenn zwei Garou gegeneinander kämpfen, so ist es wahrscheinlich, dass einer der beiden stirbt, und der überlebende wird gewiss geschwächt sein. Der Wyrm ist der einzige Gewinner bei einem solchen Kampf. Wenn ein Garou einen normalen Menschen erschlägt, weil dieser zur falschen Zeit am falschen Ort war, so leiden dessen Angehörige. Und Leid ist ein Gemütszustand, der einzig und allein dem Wyrm nutzen bringt.

Während die Zahl der anderen Stämme allmählich schwindet, halten sich die Kinder Gaias überraschend gut. Ihre Zahl mag zwar nicht steigen, aber sie sinkt zumindest deutlich langsamer als die der anderen. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Stamm jeden Garou aufnimmt, der darum bittet. Unter allen Stämmen zeichnet sie der Brauch aus, Metis mit mehr als nur Toleranz, ja sogar mit Freundlichkeit zu begegnen – sie betrachten sie tatsächlich als gleichwertig. Aus diesem Grund suchen viele Metis sie auf, um endlich akzeptiert zu werden. Außerdem finden viele von den Schwarzen Furien geborene männliche Garou unter Gaias Kindern eine neue Heimat. Des Weiteren halten die Mitglieder dieses Stammes unentwegt nach verlorenen Welpen Ausschau, und falls ein Welpe keinem bestimmten Stamm zugeordnet werden kann, werden die Kinder ihm gerne ein neues Zuhause sein.

Die Kinder Gaias bilden lose Rudel und Septen. Sie achten nicht so streng wie andere Stämme auf Rang und Hierarchie, und obwohl sie keineswegs als demokratisch bezeichnet werden können, bemühen sich ihre Anführer dennoch darum, eine Übereinstimmung zwischen den betroffenen Septenmitgliedern herbeizuführen. In jeder Septe gibt es zwei Ahnen, die beim schlichten von Streitigkeiten die Führung übernehmen. Man nennt sie die Stimme der Göttin (immer eine Frau) du den Arm der Göttin (immer ein Mann). Ihr Stamm ist bei weitem der engagierteste, was menschliches Umweltgruppen angeht. Mittels eines riesigen Netzwerks aus Schülern, Lehrern, Interessevertretern und anderen Aktivisten unter ihren Blutsgeschwistern haben sie Schritte unternommen, um die Ansichten der Menschen zu ändern und umweltfreundliche Gesetzesentwürfe gefördert, die normalerweise nie über den formellen „Vielen Dank für ihr Interesse “- Brief eines Abgeordneten hinaus gegangen wären. Ihre Bemühungen um die Verbesserung der Situation der Indianer haben ihr Ansehen in den Augen der Uktena und Wendigo beachtlich gesteigert, obwohl sich die Kinder von vielen dennoch ein „ zu wenig, zu spät“ anhören müssen.

Nur wenige Garou außerhalb des Stammes wissen, dass die Kinder Gaias hinsichtlich der Frage, wie viel Informationsaustausch wohl notwenig oder sogar tragbar sei, sehr gespalten sind. Eine Fraktion meint, gewisse Menschen, die keine Blutsgeschwister sind, seien nicht nur bereit, die Wahrheit über Gaia du die Werwölfe zu erfahren, sondern würden auch – unentbehrliche Verbündete darstellen. Diese Fraktion hat schon ein paar wenige ausgesuchte Individuen, doch sie würden es sehr begrüßen, wenn sich diese Praxis noch weiter verbreiten würde. Die anderen sich unschlüssig, weil sie erkennen, welchen Schaden diese Informationen in den falschen Händen anrichten können. außerdem sind sie sich bewusst, dass die anderen Garou sie höchstwahrscheinlich dafür verfolgen würden, den Schleier gelüftet (und somit die Litanei gebrochen) zu haben. Eine kleine aber wachsende Minderheit denkt, für diese Maßnahmen sei es bereits zu spät. Sie begründen ihre Meinung damit, dass die Apokalypse bereits über die Welt hereingebrochen ist und daher keine Zeit mehr sei, um etwas anderes als ein letztes Kräftesammeln anzustreben. Diese kompromisslosen Kinder denken, die anderen Stämme sollten entweder mitmachen oder sie in Frieden lassen. Sie sollten sich auf ihre Seite stellen oder ihrem Schicksal überlassen werden. Eine letzte Fraktion betont, das Ende des Impergiums sei zwar richtig gewesen, doch man müsse einen anderen Weg finden, um die Weberin an der Ausdehnung ihrer Macht zu hindern. Wenn man das geringere zweier übel wählt, wählt man, wie sie sagen, dennoch ein übel. Traurigerweise beweisen diese Differenzen, dass es sich für die Kinder heutzutage schwieriger als jemals zuvor darstellt, die andere Wange hinzuhalten. Jahrtausendelang haben sie sich bemüht, den Frieden zu bringen, und das nur, um zu erkennen, dass Menschen und Garou ein angeborenes Bedürfnis nach Krieg in sich zu tragen scheinen. Trotz aller Fortschritte, die der Stamm erzielt hat, muss noch vieles getan werden, und die Zeit wird knapp. Es ist ein kleines Wunder, dass sich misstönende Verdrossenheit in die Friedensgesänge der Kinder eingeschlichen hat.

Erscheinungsbild

Die Menschlinge unter den Kindern Gaias stammen aus allen Rassen und Kulturen. In ihrer Wolfsgestalt sind kräftig, feingliedrig und tragen einen Hauch von Weiß in ihrem graubraunen Pelzen. Während die Wolfsform anderer Stämme Gefahr oder kalte Wildheit ausstrahlt, ist die der Kinder von einer ruhigen, sanften Aura der Güte umgeben, die Furcht manchmal ebenso gut vertreiben wie verursachen kann.

Kinfolk & Territorium

Die Kinder Gaias wählen ihre Partner aus allen Nationalitäten. Ihr Kinfolk ist für gewöhnlich sehr engagiert und beschäftigt sich mit den Problemen der Gesellschaft und der Umwelt, was den Zielen des Stammes entspricht. Doch die Kinder haben schon sehr, sehr lange keine große Präsenz mehr in ihrer angestammten Heimat – der Levante, vor allem dem früheren Kanaan. Sie beanspruchen heute Reviere überall auf der Welt für sich, vor allem in Nordamerika.

Stammestotem - Einhorn

Einhorn - ist rein, mächtig, stark und weise. Sie ist ein Totem des Friedens, der Harmonie und der Heilung. Sie ist die Verkörperung von Gaias Mitgefühl und Liebe. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie ein schwaches Totem ist. Nur die Ignoranten und Unerfahrenen würden sie so bezeichnen. Wenn sich ihr Fell dunkel verfärbt und sie die Gestalt eines schwarzen Einhorns annimmt, dann wird sie zu einem Totem des Kriegs und des Kampfes, denn ihr Horn ist scharf und ihre Hufe härter als Stahl.