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Knochenbeisser: Unterschied zwischen den Versionen

Aus the-schreck.net

 
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=Die Überlebenskünstler=
 
=Die Überlebenskünstler=
Knochenbeißer stellen die unterste Schicht der Garou Nation dar. Die meisten anderen Stämme betrachten sie als wenig mehr als erbärmliche Müllmänner, die sich in den Städten der Menschen verbergen. Rivalen behaupten, dass sie in den seichten Enden des Genpools herumpaddeln - wenn ihre Welpen anderen Stämmen beitreten könnten, hätten sie es schließlich längst getan. Viele Werwölfe behandeln den Stamm mit Vorbehalt, oder akzeptieren die Beißer zumindest als ein Rudel Comicnarren.
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Viele verachten die Knochenbeißer als lebenden Beweis dafür wie tief die Garou gesunken sind. Die Kinder der Ratte sind zerlumpt und glücklos, jagen in Revieren, die kein anderer Stamm will und paaren sich mit Kinfolk, auf das kein anderer Stamm Anspruch erhebt, sie wirken wie aasfressende Promenadenmischungen, die so viele Verstoßene aufnehmen wie sie nur können. Die Knochenbeißer sehen das ganz anders. Sie sind der größte Stamm der Garou-Nation. Sie geben kein Bild des Versagens ab – sie sind ein Musterbeispiel für Erfolg, denn sie spielen das Spiel des Überlebens.
Trotzdem sind sie der am weitesten verbreiteten Stamm von allen. In einem Reich, wo andere Stämme gescheitert sind - versteckt im Herz der Menschheit - haben sich die Knochenbeißer behauptet.
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Die eigentlichen Ursprünge des Stammes liegen vermutlich irgendwo in einem Streifen Land zwischen Nordafrika und Indien, doch die Beißer haben schon lange aufgehört sich über so etwas Gedanken zu machen. Sie haben die Völkerwanderungen der Menschheit mitgemacht und sich dabei immer an die Elenden und Unterdrückten gehängt. Ihre mündliche Überlieferung ist voller revolutionärer Geschichten von Ausgebeuteten, die sich gegen ihre Schinder zur Wehr setzten und sie zu Fall brachten. Die Volkshelden der Knochenbeißer sind Gestalten wie Robin Hood und John Henry – allerdings mit etwas mehr tierhafter Brutalität, wenn es darum geht, Vergeltung und soziale Gerechtigkeit zu üben.
 
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Der Ruf des Stammes als Ansammlung von Bastarden wird noch gestützt durch seine scheinbar wirren Traditionen. Seine Septen sind üblicherweise überraschend demokratisch strukturiert. Ihre Fetische und Riten klauen sie sich von Gaia weiß wo zusammen. Sie stimmen bizarre Totems wie moderne urbane Legenden oder seltsame Zeitgeister der Popkultur gnädig. Die Beißer gehen seltsame Bündnisse mit anderen Übernatürlichen ein, die im Bodensatz der menschlichen Gesellschaft lauern, manchmal sogar mit Egeln oder Werratten, wenn man den Geschichten Glauben schenken darf. Sie blühen und gedeihen in den Städten, was sie zu "Urrah" - Befleckten - in den Augen anderer Garou macht. Sie machen sich in zerfallenden Vorstadtbrachen breit, kommen aber auch in heruntergekommenen ländlichen Einöden gut zurecht. Das Credo der Knochenbeißer lautet: "Irgendwas geht immer."
Ihre gebastelten Stammbäume können nach Indien und Nordafrika zurückverfolgt werden, jedoch können die Jungen des Stammes überall gefunden werden, wo Armut herrscht. Quer durch die menschliche Geschichte lebten sie an den Fransen der menschlichen Gesellschaft, sei es als Bauer, als Leibeigener oder als Bürgerlicher.
 
Immer die Außenseiter, ist ihre Historie gefüllt mit Geschichten, wo sie dem "einfachen Mann" zum Triumph halfen, trotz schier unmöglicher Umstände.
 
Knochenbeißer erzählen Sagen, wie ihre Vorfahren Robin Hood halfen, in der amerikanischen Revolution gekämpft, die Aristokraten während der französischen Revolution geprügelt haben und sogar dem Proletariat in der kommunistischen Revolution halfen. Andere Stämme verlachen diese Geschichten und behaupten der Stamm würde zu viel schlechten Alkohol trinken, aber die Jungen und Cliaths hören aufmerksam zu um so die Inspiration zu finden, weiterzukämpfen.
 
 
 
Während andere Stämme vielleicht versuchen Macht unter ihren eigenen Leuten zu bekommen sind Septen, die von Knochenbeißern dominiert werden, normalerweise sehr kommunal und demokratisch. Wenn man durch den Boden der menschlichen Gesellschaft fällt, so sagen sie, sollte jeder, den du dort unten findest gleich behandelt werden.
 
Trotz ihres offenherzigen Verhaltens erhält sich der Stamm immer noch einige Geheimnisse und Traditionen, die kein Außenstehender kennt. Andere bezeichnen ihre Totems und Rituale als bizarr, sei es das Opfern von billigem Wein für Great Trash Heap, das Singen von Frank Sinatra Liedern um den New York City Vater zu beschwören oder das Hinterlassen von Erdnussbutter für Elvis und den Amerikanischen Traum. Knochenbeißer verhalten sich dermaßen, dass Außenstehende sie für bekloppt halten würden. Trotzdem halten sie daran fest, dass alles, was sie tun, heilig ist.  
 
Jeder hat etwas in einer Knochenbeißersepte zu sagen, aber einige ihrer Meinungen sind schlicht und einfach außerhalb der Ozon-Schicht.
 
Dreckig und dürr, kränklich gefüttert an einer Diät aus Überresten und Essen aus Mülleimern, sind die Beißer generell zynisch und Welt verdrossen, aber sie sind auch einfallsreich und haben einen seltsamen Humor. Genau so, wie sie Essen zusammenkratzen, Werkzeuge aus Mülleimern und dergleichen holen, finden sie Geheimnisse auf den Straßen.
 
 
 
Auch wenn ihr Erscheinen meist bemitleidenswert ist, sind sie Experten in Guerillakämpfertaktiken und städtischem Krieg. Wie Ratten sammeln sie sich an unerwarteten und versteckten Orten, greifen in Massen an und verschwinden wieder zurück an sichere Orte. Wenn andere sie für Verrückte und Narren halten, umso besser. Überraschungsangriffe sind eh weitaus effektiver.
 
 
 
Luftige Garouideale haben keinen Platz im Stamm, da sie keinen praktischen Nutzen haben. Die Beißer halten Freiheit und hardcore Überleben über alles andere. Die meisten haben große Sympathie für Leute am Rande der Gesellschaft und sie rekrutieren oft Penner (oder andere verzweifelte übernatürliche Wesen) als Alliierte.
 
Stammesälteste, respektvoll "Mutter" und "Vater" genannt, wachen vorsichtig über die weit verbreiteten Familien, die dadurch oft entstehen.
 
 
 
Nebenbei haben die Beißer einen brennenden Hass gegenüber Menschen entwickelt, die andere ausnutzen, sei es durch Gier oder einfache Teilnahmslosigkeit. Deshalb ist Großzügigkeit ein wichtiger Messfaktor des Statutes innerhalb des Stammes.
 
Während die meisten Werwölfe reflexartig von einem Stadtstamm sprechen, wenn es um die Beißer geht, leben einige ihrer Camps und ihres Kinfolks in ländlichen Septen. Die Hügelvölker leben einfach in den Appalachies und im ländlichen Süden, dabei einem einfachen Lebensstil als "Söhne der Erde" folgend - etwas, das anderer als Hillbillis kennen.
 
Ein eher unbekanntes Camp, die Man-Eaters, halten ihre Lebensweise geheim und gut verdeckt, da Kannibalismus von Litanei und menschlichem Gesetzt verboten ist. Einige Jagen in den dekadentesten und verfallenden Gebieten der großen Städte, aber meistens ziehen sie sich in die Wildnis zurück um nur hervor zu kommen, wenn es absolut nötig ist.  
 
 
 
Der Stamm hat den Ruf sehr...Kosmopolit...zu sein, wegen ihres Talents des urbanen Überlebens. Nur die Glaswandler sind ebenso komfortable in den Städten, aber auch nur, weil sie sich den besten, menschlichen Luxus leisten können.
 
Beißer sind Meister darin Zeug, Beute, Müll oder andere Arten von Schrott zu verarbeiten, den andere als wertlos ansehen würden. Viele ihrer Riten und Gifts erlauben ihnen selbst in urbanen Höllen zu überleben, sei es auch nur eine Diät aus Pappe und trockenen Macaroni. Sie sind Meister im Betteln und Arschkriechen, in menschlicher Gesellschaft, wie in der Garou Nation. Wechselgeld kann einen Knochenbeißer problemlos ernähren und jeder Müllcontainer quillt über vor Beute...so lange man weiß wie man den Inhalt nutzen kann.
 
Lange nachdem die anderen Werwölfe von der Apokalypse ausgerottet wurden, werden die Knochenbeißer die Letzten sein, die noch standhalten.
 
  
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Bisher traf das auch zu. Die Kinder der Ratte haben Zugang zu allerlei interessanten Geheimnissen, weil sie Leute belauschen, die andere Garou als Teil der Herde abtun. Sie haben sich eine Reihe heimtückischer Guerillataktiken angeeignet, die gut zu ihren gefährlichen Lebensumständen passen. Sie wissen, wie man sich Nahrung beschafft oder gar aus dem Müll beschwört. Die größte Schwäche der Beißer ist es, dass die anderen Stämme dazu neigen, sie auf Armeslänge zu halten, weswegen sie nur wenige wahre Verbündete haben. Doch selbst diese Schwäche hat zu ihrer größten Stärke beigetragen, ihrer erzwungenen Autarkie.
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Eine weitere unschöne Schwäche ist das immer dünner werdende Wolfsblut. Die Knochenbeißer verfügen über Lupus-Kinfolk, aber es sind nicht viele, und sie pflanzen sich hauptsächlich mit menschlichen Partnern fort. Sie verfügen auch über haufenweise Metis, was, wie ihre Gegner behaupten, ihren mangelnden Respekt für die Litanei beweist. Das ist nicht ganz falsch – viele Knochenbeißer haben sich verbotenen Lüsten hingegeben -, doch die Beißer adoptieren auch fleißig. Viele Metis wurden von ihren zu anderen Stämmen gehörenden Eltern ausgesetzt und sind heute brave Soldaten der Ratte.
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Doch den Knochenbeißern geht Pragmatismus nicht über Ruf. Ehre, Weisheit und Ruhm sind ihnen wichtig, und auch wenn andere Stämme bösartig etwas Anderes behaupten, sind sie nicht alle Ragabashs. Zugegeben, selbst bei diesen höheren Idealen schimmert ihr anarchistisches Wesen durch. Ein ehrenwerter Philodox der Knochenbeißer scheut nicht davor zurück, Gesetze unorthodox auszulegen. Gleichermaßen könnte man einen weisen Theurgen irrtümlich für einen schmutzigen Obdachlosen halten, der etwas über die Stimmen des Mülls und der Verzweiflung vor sich hinmurmelt.
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Auch wenn sie vielleicht Schreine für vergessene Promis errichten oder heilige Riten abhalten, die mit Sportveranstaltungen der Menschen wie dem Super Bowl oder dem Fußball-Wam-Endspiel zu tun haben, bewahren die Knochenbeißer im Herzen eifrig einige sehr alte Traditionen. Sie messen einen Garou an seiner Gastfreundschaft und Großzügigkeit – ein Beißer, der sehr wenig hat, aber es bereitwillig teilt, wird ebenso hoch geschätzt wie ein nordischer König, der große Geschenke macht. Sie behandeln ihren Stamm wie eine Familie; ihre Ältesten betrachten "Mutter" und "Vater" als ehrenhafteste aller Anreden. Oberflächlich wirken ihre Traditionen wie ein Abbild des kulturellen Flickenteppichs der modernen Kultur – doch im Herzen stehen sie für die Bande, die es Menschen und Garou gestattet haben, so lange zu überleben.
  
 
=Erscheinungsbild=
 
=Erscheinungsbild=
Knochenbeißer wandern auf den Straßen der Großstätte als Bummler, Industriearbeiter und arbeitslose Schulabbrecher. Sie sind die Unterschicht der Garou und Menschengesellschaft, die Arbeiterklasse, das was im Marxismus als Proletariat bekannt war. Selbst in Homid erscheinen sie oft räudig, dürr, mager und wild.  
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Knochenbeißer wandern auf den Straßen der Großstätte als Bummler, Industriearbeiter und arbeitslose Schulabbrecher. Sie sind die Unterschicht der Garou und Menschengesellschaft, die Arbeiterklasse, das was im Marxismus als Proletariat bekannt war. Selbst in Homid erscheinen sie oft räudig und wild. Das Erscheinungsbild der Knochenbeißer als Wölfe ist räudig, oft eine wirre Mischung aus Farben und Flecken. Manche von ihnen gehen oft als Streuner oder verlorene Köter durch, aber jeder Mensch kann die schweigende Wut und den Schmerz instinktiv spüren, der von dem Knochenbeißer ausgeht. Obwohl einige von ihnen, sich mit Straßenhunden gepaart haben um merkwürdige Hybriden zu erschaffen, geht ein Knochenbeißer niemals als etwas anderes durch, als ein wildes und gefährliches Tier, das mehr Wolf als Hund ist. Ihre Garougaben machen sie im Vergleich zu verarmten Menschen überraschend gesund: Die meisten haben gute (wenn auch schiefe) Zähne und unter der Schmutzschicht drahtige Muskeln.
 
 
In Lupus ist ihr Fell eine Mischung aus unterschiedlichen Farben, Flecken und Gerüchen. Manchen von ihnen gehen oft als Streuner oder verlorene Köter durch, aber jeder Mensch kann die schweigende Wut und den Schmerz instinktiv spüren, der von dem Knochenbeißer ausgeht. Obwohl einige von ihnen, sich mit Straßenhunden gepaart haben um merkwürdige Hybriden zu erschaffen, geht ein Knochenbeißer niemals als etwas anderes durch, als ein wildes und gefährliches Tier, das mehr Wolf als Hund ist. Ruf besser den Tierfänger, nur im sicher zu sein.
 
 
 
 
 
  
=Schwäche=
 
Die anderen Stämme haben nur wenig Respekt für die Knochenbeißer übrig. Selbst wenn einer der ihrigen eine außergewöhnliche Leistung vollbracht hat, wird dieser mit den Worten: "Er war wirklich gut.. für jemanden von diesem Stamm" abgewinkt. Ihr schlechtes Ansehen sorgt dafür, dass ihre Meinung kaum wertgeschätzt wird und sie sich den Respekt der anderen Stämme hart erkämpfen müssen. 
 
  
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=Kinfolk & Territorium=
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Die Kinder der Ratte haben sich mit den gerissensten, härtesten und fiesesten Typen gekreuzt, die in der Gesellschaft der Menschen unter die Räder gekommen waren. Lupus-Kinfolk ist selten und lebt meist in ertragsarmen ländlichen Gegenden. Außerdem beanspruchen die Beißer Reviere für sich, die man ihnen nur schwer streitig machen kann – Orte, die sonst keiner will, die aber gut zu verteidigen sind. Der Verfall der Städte bietet ihnen jede Menge Schrottplätze, leerstehende Gebäude, Unterführungen, ausgebrannte Ruinen und andere Flächen, die jeder meidet, der alle Tassen im Schrank hat. Ländliche Beißer bevorzugen abgelegene Täler oder Berggipfel, Sümpfe und Straßen, die einfach irgendwo im Wald enden. Doch der Stamm fühlt sich auch für Einrichtungen verantwortlich, die dafür sorgen wollen, dass es dem kleinen Mann auf der Straße besser geht: Museen, Obdachlosenunterkünfte, Leihbüchereien und dergleichen.
  
 
=Stammestotem=
 
=Stammestotem=
<b><font size=3>Ratte</font></b> - Leise, schnell und listig. Ratte ist ein Meister der Guerilla-Kriegsführung und des Überlebens und weiß, dass viele kleine Gegner einen einzelnen Übermächtigen niederstrecken könne. Viele der anderen Stämme halten Ratten für kleine, schwache Wesen, die sich verstecken und verkriechen, für die Knochenbeißer ist Ratte jedoch ein mächtiges Kriegstotem. Ratte selbst besitzt zwei Aspekte. Vater Ratte, der seine Zähne fletscht und seine Klauen in seine Feinde schlägt und seinen Kinder beibringt wie man kämpft und sich lautlos unter seine Feinde schleicht und Mutter Ratte. Sie beschützt ihre Kinder, kümmert sich um diese und hilft ihnen zu überleben. Und manchmal nimmt Ratte auch die Form des Ratten Gottes an. Ein wildes, schreiendes Biest mit Schaum vor dem Mund, das seine Kinder ruft um die Feinde von Mutter Gaia auszurotten.
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<b><font size=3>Ratte</font></b> - Leise, schnell und listig. Ratte ist ein Meister der Guerilla-Kriegsführung und des Überlebens und weiß, dass viele kleine Gegner einen einzelnen Übermächtigen niederstrecken könne. Viele der anderen Stämme halten Ratten für kleine, schwache Wesen, die sich verstecken und verkriechen, für die Knochenbeißer ist Ratte jedoch ein mächtiges Kriegstotem. Ratte selbst besitzt zwei Aspekte. Vater Ratte, der seine Zähne fletscht und seine Klauen in seine Feinde schlägt und seinen Kinder beibringt wie man kämpft und sich lautlos unter seine Feinde schleicht und Mutter Ratte. Sie beschützt ihre Kinder, kümmert sich um diese und hilft ihnen zu überleben. Und manchmal nimmt Ratte auch die Form des Ratten Gottes an. Ein wildes, schreiendes Biest mit Schaum vor dem Mund, das seine Kinder ruft um die Feinde von Mutter Gaia auszurotten. Sie gehen auch Pakte mit schmuddeligen Geistern wie etwa Waschbärgeistern, den Geistern streunender Hunde und denen von Schrott und Rost ein.
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[[Category:Werwölfe]]
 
[[Category:Werwölfe]]
 
[[Category:Stamm]]
 
[[Category:Stamm]]

Aktuelle Version vom 26. Januar 2018, 17:20 Uhr

You see this shit?
This is where the war’s always been at its worst.
This is where the Wyrm kills and twists and fucks up people because it knows nobody cares.
We’re the bastards who’ve been on this battlefield forever.
Remember that.”


Die Überlebenskünstler

Viele verachten die Knochenbeißer als lebenden Beweis dafür wie tief die Garou gesunken sind. Die Kinder der Ratte sind zerlumpt und glücklos, jagen in Revieren, die kein anderer Stamm will und paaren sich mit Kinfolk, auf das kein anderer Stamm Anspruch erhebt, sie wirken wie aasfressende Promenadenmischungen, die so viele Verstoßene aufnehmen wie sie nur können. Die Knochenbeißer sehen das ganz anders. Sie sind der größte Stamm der Garou-Nation. Sie geben kein Bild des Versagens ab – sie sind ein Musterbeispiel für Erfolg, denn sie spielen das Spiel des Überlebens. Die eigentlichen Ursprünge des Stammes liegen vermutlich irgendwo in einem Streifen Land zwischen Nordafrika und Indien, doch die Beißer haben schon lange aufgehört sich über so etwas Gedanken zu machen. Sie haben die Völkerwanderungen der Menschheit mitgemacht und sich dabei immer an die Elenden und Unterdrückten gehängt. Ihre mündliche Überlieferung ist voller revolutionärer Geschichten von Ausgebeuteten, die sich gegen ihre Schinder zur Wehr setzten und sie zu Fall brachten. Die Volkshelden der Knochenbeißer sind Gestalten wie Robin Hood und John Henry – allerdings mit etwas mehr tierhafter Brutalität, wenn es darum geht, Vergeltung und soziale Gerechtigkeit zu üben. Der Ruf des Stammes als Ansammlung von Bastarden wird noch gestützt durch seine scheinbar wirren Traditionen. Seine Septen sind üblicherweise überraschend demokratisch strukturiert. Ihre Fetische und Riten klauen sie sich von Gaia weiß wo zusammen. Sie stimmen bizarre Totems wie moderne urbane Legenden oder seltsame Zeitgeister der Popkultur gnädig. Die Beißer gehen seltsame Bündnisse mit anderen Übernatürlichen ein, die im Bodensatz der menschlichen Gesellschaft lauern, manchmal sogar mit Egeln oder Werratten, wenn man den Geschichten Glauben schenken darf. Sie blühen und gedeihen in den Städten, was sie zu "Urrah" - Befleckten - in den Augen anderer Garou macht. Sie machen sich in zerfallenden Vorstadtbrachen breit, kommen aber auch in heruntergekommenen ländlichen Einöden gut zurecht. Das Credo der Knochenbeißer lautet: "Irgendwas geht immer."

Bisher traf das auch zu. Die Kinder der Ratte haben Zugang zu allerlei interessanten Geheimnissen, weil sie Leute belauschen, die andere Garou als Teil der Herde abtun. Sie haben sich eine Reihe heimtückischer Guerillataktiken angeeignet, die gut zu ihren gefährlichen Lebensumständen passen. Sie wissen, wie man sich Nahrung beschafft oder gar aus dem Müll beschwört. Die größte Schwäche der Beißer ist es, dass die anderen Stämme dazu neigen, sie auf Armeslänge zu halten, weswegen sie nur wenige wahre Verbündete haben. Doch selbst diese Schwäche hat zu ihrer größten Stärke beigetragen, ihrer erzwungenen Autarkie. Eine weitere unschöne Schwäche ist das immer dünner werdende Wolfsblut. Die Knochenbeißer verfügen über Lupus-Kinfolk, aber es sind nicht viele, und sie pflanzen sich hauptsächlich mit menschlichen Partnern fort. Sie verfügen auch über haufenweise Metis, was, wie ihre Gegner behaupten, ihren mangelnden Respekt für die Litanei beweist. Das ist nicht ganz falsch – viele Knochenbeißer haben sich verbotenen Lüsten hingegeben -, doch die Beißer adoptieren auch fleißig. Viele Metis wurden von ihren zu anderen Stämmen gehörenden Eltern ausgesetzt und sind heute brave Soldaten der Ratte. Doch den Knochenbeißern geht Pragmatismus nicht über Ruf. Ehre, Weisheit und Ruhm sind ihnen wichtig, und auch wenn andere Stämme bösartig etwas Anderes behaupten, sind sie nicht alle Ragabashs. Zugegeben, selbst bei diesen höheren Idealen schimmert ihr anarchistisches Wesen durch. Ein ehrenwerter Philodox der Knochenbeißer scheut nicht davor zurück, Gesetze unorthodox auszulegen. Gleichermaßen könnte man einen weisen Theurgen irrtümlich für einen schmutzigen Obdachlosen halten, der etwas über die Stimmen des Mülls und der Verzweiflung vor sich hinmurmelt. Auch wenn sie vielleicht Schreine für vergessene Promis errichten oder heilige Riten abhalten, die mit Sportveranstaltungen der Menschen wie dem Super Bowl oder dem Fußball-Wam-Endspiel zu tun haben, bewahren die Knochenbeißer im Herzen eifrig einige sehr alte Traditionen. Sie messen einen Garou an seiner Gastfreundschaft und Großzügigkeit – ein Beißer, der sehr wenig hat, aber es bereitwillig teilt, wird ebenso hoch geschätzt wie ein nordischer König, der große Geschenke macht. Sie behandeln ihren Stamm wie eine Familie; ihre Ältesten betrachten "Mutter" und "Vater" als ehrenhafteste aller Anreden. Oberflächlich wirken ihre Traditionen wie ein Abbild des kulturellen Flickenteppichs der modernen Kultur – doch im Herzen stehen sie für die Bande, die es Menschen und Garou gestattet haben, so lange zu überleben.

Erscheinungsbild

Knochenbeißer wandern auf den Straßen der Großstätte als Bummler, Industriearbeiter und arbeitslose Schulabbrecher. Sie sind die Unterschicht der Garou und Menschengesellschaft, die Arbeiterklasse, das was im Marxismus als Proletariat bekannt war. Selbst in Homid erscheinen sie oft räudig und wild. Das Erscheinungsbild der Knochenbeißer als Wölfe ist räudig, oft eine wirre Mischung aus Farben und Flecken. Manche von ihnen gehen oft als Streuner oder verlorene Köter durch, aber jeder Mensch kann die schweigende Wut und den Schmerz instinktiv spüren, der von dem Knochenbeißer ausgeht. Obwohl einige von ihnen, sich mit Straßenhunden gepaart haben um merkwürdige Hybriden zu erschaffen, geht ein Knochenbeißer niemals als etwas anderes durch, als ein wildes und gefährliches Tier, das mehr Wolf als Hund ist. Ihre Garougaben machen sie im Vergleich zu verarmten Menschen überraschend gesund: Die meisten haben gute (wenn auch schiefe) Zähne und unter der Schmutzschicht drahtige Muskeln.


Kinfolk & Territorium

Die Kinder der Ratte haben sich mit den gerissensten, härtesten und fiesesten Typen gekreuzt, die in der Gesellschaft der Menschen unter die Räder gekommen waren. Lupus-Kinfolk ist selten und lebt meist in ertragsarmen ländlichen Gegenden. Außerdem beanspruchen die Beißer Reviere für sich, die man ihnen nur schwer streitig machen kann – Orte, die sonst keiner will, die aber gut zu verteidigen sind. Der Verfall der Städte bietet ihnen jede Menge Schrottplätze, leerstehende Gebäude, Unterführungen, ausgebrannte Ruinen und andere Flächen, die jeder meidet, der alle Tassen im Schrank hat. Ländliche Beißer bevorzugen abgelegene Täler oder Berggipfel, Sümpfe und Straßen, die einfach irgendwo im Wald enden. Doch der Stamm fühlt sich auch für Einrichtungen verantwortlich, die dafür sorgen wollen, dass es dem kleinen Mann auf der Straße besser geht: Museen, Obdachlosenunterkünfte, Leihbüchereien und dergleichen.

Stammestotem

Ratte - Leise, schnell und listig. Ratte ist ein Meister der Guerilla-Kriegsführung und des Überlebens und weiß, dass viele kleine Gegner einen einzelnen Übermächtigen niederstrecken könne. Viele der anderen Stämme halten Ratten für kleine, schwache Wesen, die sich verstecken und verkriechen, für die Knochenbeißer ist Ratte jedoch ein mächtiges Kriegstotem. Ratte selbst besitzt zwei Aspekte. Vater Ratte, der seine Zähne fletscht und seine Klauen in seine Feinde schlägt und seinen Kinder beibringt wie man kämpft und sich lautlos unter seine Feinde schleicht und Mutter Ratte. Sie beschützt ihre Kinder, kümmert sich um diese und hilft ihnen zu überleben. Und manchmal nimmt Ratte auch die Form des Ratten Gottes an. Ein wildes, schreiendes Biest mit Schaum vor dem Mund, das seine Kinder ruft um die Feinde von Mutter Gaia auszurotten. Sie gehen auch Pakte mit schmuddeligen Geistern wie etwa Waschbärgeistern, den Geistern streunender Hunde und denen von Schrott und Rost ein.