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Schwarze Furien

Aus the-schreck.net

(Weitergeleitet von Black Furies)

You dare condemn us for standing as a sisterhood?
For choosing to help women first?
Yes, women shouldn’t need our help.
Gaia shouldn’t need Her Furies.
But they do.
Now stand the hell aside before I show you real pain...


Die Amazonen

Die Schwarzen Furien sind die lebende Verkörperung weiblichen Zorns. Sie sind die Töchter Lunas in Gestalt von Artemis, der Mondjägerin. Ihren Legenden zufolge liegen ihre Wurzeln in Griechenland und Kleinasien, wo Artemis sie zu Verteidigerinnen der Wyldnis ernannte. Überall, wo es Geschichten über Frauen gibt, die im Namen der Ehre, der Rache oder familiärer Bindungen zu den Waffen greifen, ist der Geist der Furie nicht weit. Die Furien sind fast ausschließlich Frauen. Männliche Homid- oder Lupuswelpen einer Furie werden anderen Stämmen zur Adoption übergeben, da Pegasus ihr Stammestotem keine männlichen Garou akzeptiert. Die einzige Ausnahme sind die männlichen Metis: Diese missgebildeten Söhne akzeptiert der Pegasus, vielleicht aus Mitgefühl, vielleicht aus dem Wunsch heraus, den Schwarzen Furien ihre eigenen Missetaten ständig vor Augen halten zu können. Um diese Verluste potenzieller Stammesmitglieder auszugleichen, rekrutieren die Furien aktiv unzufriedene und wütende weibliche Garou, die unter dem Banner eines anderen Stammes leiden.

Der Stamm vertritt die Auffassung, Frauen stünden Respekt, Ehre und manchmal sogar Verehrung zu. Zwar wird keine Schwarze Furie dulden, dass sich ein Mann als Herrscher oder Tyrann aufspielt, doch es ist nicht aktive Männerfeindlichkeit, die den Stamm eint. Natürlich werden manche Furien niemals vergeben, niemals vergessen. Aber andere sind bereit, Männer als Partner, Helfer, Liebhaber und Gleichgestellte zu akzeptieren – aber niemals als mehr als gleichgestellt. Lupus-Furien sind die Probleme menschlicher Frauen weniger wichtig, weil Wölfinnen nicht mit Diskriminierung zu kämpfen haben, doch sie empfinden eine tiefe Verbundenheit mit der Wyldnis und große Empathie für ihre menschlichen und Homid-Schwestern. In den Herzen vieler Furien lodert der Hass, doch er ist keine Stammestugend. Die eigentlichen Stammestugenden sind Ehre, Stolz, die Mystik der Wyldnis und der Wille, Veränderungen herbeizuführen. Eine Furie bemüht sich stets, ihr Wort zu halten, wird lieber aufrecht sterben, als kniend zu leben, behütet die wildesten Orte und freut sich an ihnen und kämpft bis zum letzten Atemzug darum, die Welt zu verbessern. Die Stammesrituale der Schwarzen Furien betonen Tradition und Schwesternschaft. Von allen Stämmen halten sie am häufigsten Stammesversammlungen ab, bei denen Außenstehende nicht zugelassen sind. Kuklokhoros sind informelle Versammlungen, die nur Furien offenstehen. Bei diesen Treffen werden körperlich, geistig und emotional anstrengende Rituale abgehalten, die das wunde, blutende Herz offenbaren, das in den Eiden der Wolfsfrauen an Gaia schlägt. Wie andere Stämme auch schließen sich die Schwarzen Furien intern zu gleichgesinnten Lagern zusammen. Die Furien nennen ihre Lager Kukloi, „Zirkel“. Die Kukloi sind weitgehend autark, müssen sich aber alle irgendwann gegenüber der Inneren und Äußeren Calyx, den hohen Räten des Stammes, verantworten. Die Äußere Calyx ist bekannt, denn die Ältesten, aus denen sie besteht, werden mit großem Pomp und prunkvollen Zeremonien berufen. Die Innere Calyx hingegen ist ein Geheimnis (oder ein Mysterienkult), dessen Mitglieder und Aktivitäten weiten Teilen des Stammes unbekannt sind.

Innerhalb des Stammes prallen alte Traditionen und die Moderne oft heftig aufeinander, bilden aber bei Weitem nicht immer Gegensätze. Schwarze Furien wachsen im Bewusstsein der vielen schrecklichen Dinge auf, die Frauen überall auf der Welt angetan werden. Älteste wie Welpen beteiligen sich am Kampf gegen moderne Sklaverei, Zwangsprostitution, Missbrauch und andere allgegenwärtige Missstände. Nach wie vor gibt es innerhalb des Stammes einen Generationskonflikt – viele Älteste sind, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, mindestens 100 Jahre alt und entsprechend altersstarrsinnig. Manche Welpen wissen nichts von den wylden Orten und wollen ihre Bemühungen auf die Schandflecke konzentrieren, an denen sie aufwuchsen und wo ihre Schwestern noch immer leiden. Aber alle Furien eint ihr Zorn.

Erscheinungsbild

Obwohl der Stamm aus Hellas stammt, haben sich die Furien über die ganze Erde verbreitet. Dabei haben sie sich einer große Bandbreite von Kulturen angepasst. In Crinos, Hispo und Lupus ist das Fell reinblütiger Furien oft dunkel, mit weisen, grauen oder silbernen Flecken oder Streifen. Das alte Gesetz besagt, die einzigen Männer in den Reihen des Stammes seien die Metis-Söhne der Furien, bei denen Reinblütigkeit selten ist, da ihre Väter durchweg aus anderen Stämmen stammen.. Die Kunst des alten Griechenland stellt Furien in Menschengestalt als anmutige, geschmeidige Kriegerinnen dar, doch Furien des 21. Jahrhunderts schätzen Schubladendenken nicht sonderlich. Trotz endloser Debatten über ihre Politik und ihre Taten, gibt es keine anderen Stamm von Werwölfen, die Urban Punks, Modernen Amazonen und feministische Intellektuelle um sich sammeln kann, wie die Schwarzen Furien.

Kinfolk & Territorium

Die Furien beanspruchen aggressiv die letzten verborgenen, jungfräulichen Orte in der Wyldnis für sich. Sie haben eine tiefe spirituelle Verbindung zu diesen heiligen Hainen und Inseln, doch der Not gehorchend beanspruchen sie inzwischen auch Reviere in dichter von Menschen besiedelten Gebieten. Die Schwarzen Furien haben eigentlich keine ethnischen Präferenzen, wenn es um ihr Kinfolk geht. Sie neigen dazu, das Kinfolk der Blutlinien anderer Stämme zu „adoptieren“, vor allem Frauen, die von ihren Verwandten schlecht behandelt wurden. Sie wissen aber auch ihr männliches Kinfolk zu schätzen, selbst wenn diese wohl nie an den intimeren spirituellen Traditionen des Stammes teilhaben werden.

Stammestotem

Pegasus - ist ein schwarzes geflügeltes Pferd mit feurigen Augen und spielt in vielen griechischen Sagen eine tragende Rolle in der Geschichte von Pegasus und Bellerophon. Pegasus tötete Bellerophon, weil er versuchte es zu beherrschen und in Zaum zu legen. Manche Furien nutzen „Bellerophons Zügel“ als politische Metapher für die Hand des Mannes, die versucht, die heiligsten Bestandteile der Wyldnis zu meistern. Pegasus duldet keine Arroganz unter seinen Töchter und auch unter keinem anderen Garou. Trotz seiner feurigen Art ist Pegasus jedoch kein Totem des Krieges, sondern des Respekts, was oftmals viele seiner Kinder vergessen. Krieg ist nichts Natürliches für Pegasus, jedoch das zu beschützen was es liebt und dafür zu kämpfen, weswegen es und auch die Schwarzen Furien als aggressiv und kriegerisch angesehen werden. Pegasus hilft den Hilflosen und hilft all jenen die Ketten der Gefangenschaft zu sprengen, denn wie Pegasus sollte jedes Wesen frei sein.