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Judge

Aus the-schreck.net

Justices, Lawgivers, the Law, Jueces 

"I accuse you. Not simply of being corrupt, but of being a corrupter, of making every person around you - even your accusers - more like you.
How do you plead?"

The Creed

Was du tust ist keine Gerechtigkeit, denn was du bekämpfst ist keine Kriminalität. Es ist Abscheulichkeit, die Korruption der Menschheit, von Körper und Seele, durch Dinge, die wie Menschen aussehen, aber keine sind. Aber die Freaks können sich nicht vor dir und mir verstecken und deshalb müssen wir Richter, Jury und ja, manchmal auch Henker gleichzeitig sein. Es ist manchmal schwierig, weil das Morden eines Monster immernoch Mord ist. Es ist sogar schwieriger, wenn das Monster seine natur hinter einer perfekten Maske verbirgt. Dann sind da noch die Momente wo du gefragt wirst das Unmögliche zu tun, wenn sich ein Ding in jemandem versteckt. Nicht in einer Hülle aus Fleisch oder etwas Totem, dass nur nicht weiß, dass es tot ist. Und die Anderen? Sie schauen zu dir, warten auf deine Entscheidung, ob die unglückliche Seele sterben oder leben soll. Und alles was du kannst ist zu denken 'Nein, nicht ich, nicht schon wieder' und dann 'Wie zur Hölle bin ich eigentlich hier gelandet?'

Die Antwort ist, dass du es tust weil du es hinterfragst und deinen Teil daran. Wenn du engagiert bist, machst du tausende Entscheidungen während der Jagd, große wie kleine: 'Funktioniert Silber dieses Mal? Ziehen wir die Unschuldigen mit rein oder nicht? Kann dieser hier 'exorziert' werden oder töten wir das Ding, das ihn kontrolliert, bevor er irgendjemand anderes tötet?' Das Problem damit zu engagiert zu sein, ist das es dich umbringen kann. Ab welchem Punkt ist das vorsichtige Abwägen von Fakten vorbei? Es ist eine Frage von Balance und davon, wieviel Balance zuviel ist, wenn das irgendeinen Sinn für dich macht. Wahrscheinlich schon. Die Chance ist hoch, dass du in deine früheren Leben viel Zeit damit verbracht hast Entscheidungen zu treffen. Als Arzt, als Sozialarbeiter, als Soldat oder sogar als Richter. Egal was du Tag für Tag getan hast, es waren immer Fragen in deinem Hinterkopf. Zählt es überhaupt, was ich tue? Mache ich irgendwas damit besser? Kann die Welt wirklich verbessert werde indem ich irgendjemanden davon entferne? Dann, eines Tages, stellst du dir die gleichen Fragen in Situationen, die du dir niemals hättest vorstellen können. Das war dann nach deiner Beseelung.

Danach ist es, als würde man in einer anderen Welt leben, nur das die reale Welt nicht weg ist - oder die schwierigen Entscheidungen, die du noch immer treffen musst. Du weisst schlichtweg das es Aspekte der Welt gibt, die für die meisten Menschen komplett unsichtbar sind. Du weisst, es wäre vielleicht richtig ihnen zu sagen 'Schau, siehst du mit was wir die Welt teilen?' Aber du weisst, dass sie nicht so sehen können wie du. Es wird eine Zeit kommen wo wir wissen was wir sehen und wo es sich versteckt. Sobald es so weit ist, ist die Öffentlichkeit vielleicht mehr als nur der sichere Weg. Vielleicht ist es der Einzige. Es ist schwierig zu erkennen, aber es scheint als würden manche Leute den Kräften, die wir bekämpfen, dienen ohne zu wissen, dass sie Teil eines übernatürlichen Krieges sind! Keine Besessenen oder sowas, lediglich Kanonenfutter. Und wer weiß wessen Gehör die Opposition gerade unter seine Kontrolle bringt? Solang wir keinen Plan haben ist diskreter Heldenmust der einzige Weg.

In der Zwischenzeit verhalt dich still und deine Augen ofen. Es ist unfair, als würde jemand mit gesunden Augen Entscheidungen für Blinde machen, ohne sie nach ihrer Meinung zu fragen. Baue darauf: Du wirst oftmals die Dinge verabscheuen, die du tust. Du hasst es jemanden anzulügen - deine Familie, Freunde, Arbeitskollegen - aber die Wahrheit ist tödlich. Jemanden etwas zu erzählen, der die Wahrheit nicht sehen kann, ist vergleichbar damit ihr Todesurteil zu unterzeichen. Und dein Eigenes gleich mit. Du hasst es andere Jäger verurteilen zu müssen, zu entscheiden ob jemand auf deiner Seite eine größere Bedrohung ist als der Feind. Das ist der Moment wo du das Töten am meisten hasst, wenn du glaubst das die Sache der Jäger verloren ist. Aber noch stärker als dein Hass für die kalte, dunkle, grausame Welt ist die Angst was sie noch werden könnte, wenn niemand die harten Entscheidungen trifft. Deine Entscheidungen.

Descent into Madness

Unentschlossenheit ist der Feind deiner Existenz. Jeder Richter fühlt sich irgendwann damit konfrontiert. Erwarte es, aber lass es nicht zur Gewohnheit werden. Das ist nur eine Einladung für andere Hunter dich beiseite zu schieben oder irgendjemandem zu folgen, der unqualifiziert ist. Free-for-alls gefähren vorallem die Leute, die du beschützen willst und ziehen auch oftmals die Aufmerksamkeit des Gesetzes auf sich. So hart du zu dir selbst und den anderen Jägern sein musst; echte Richter sind auf jeden Fall eine ganze Ecke weniger verständnisvoll als du es bist. Das andere Extrem ist nicht besser. Megalomanie ist der Glaube, dass du - und nur du - weisst was richtig ist. Du bist dazu da, alles in Form zu halten. Um Jäger daran zu erinnern wer sie sind, was sie tun und was sie nicht tun. Du bist nicht dazu da um für sie zu denken. Erinner dich an deinen Platz, aber gehe sicher, dass die Anderen ihre eigenen auch kennen. Gesetzliche Richter sind ein großes Problem für uns. Es ist eine feine Linie dazwischen einen Verhaltenscodex aufzubauen und zu erhalten und engstirnig zu werden. Wenn du dir immer absolut sicher bsit, hast du nicht an alle Möglichkeiten gedacht.

Apocrypha

Du erkennst die Zeichen der Apokalypse, wenn du sie siehst. Viele von euch sammeln Informationen vor dem Ende. Schließlich sind Taktiken ohne Informationen nur reiner Selbstmord. Viele von euch zietieren regelmäßig Nostradamus, das Buch der Toten oder die Offenbarung. Andere pochen darauf, dass Jäger nichts neues sind und deuten auf Pesonen wie Joan of Arc oder Bernadette of Lourdes als unsere Vorgänger. Sie sagten und taten was richtig war um ihre Welt zu retten und das solltest du auch. Eine gute Anzahl von Judges behauptet Glauben für das erste Mal gefunden zu haben, als sie dem Ruf der Jagd und ihrer Suche nach Antworten gefolgt sind. Andere sagen ihr Glaube an eine gutherzige oder leitende Kraft im Universum wurde widerlegt oder zerstört duch die Veränderung. Die eine Hälfte der Judges denkt die Beseelung hat sie so nah an ihre Liebsten gebracht, wie noch nie. Die andere Hälfte fühlte sich ihren Familien nie ferner.

Die meisten proaktiven Richter nehmen an ihren Gemeinschaften teil indem sie Sozialarbeiten verrichten und dergleichen. Einmal um ihre Umgebung im Auge zu behalten und effiziente Jagden zu leiten, aber auch um ihre widersprechenden Gefühle über die Jagd und sich selbst zu beruhigen.

The Imbuing

Ein gemeinsamer Nenner für Judges - und eine Seltenheit für andere Jäger - ist die Tatsache mehrere Gegner gleichzeitig während der Beseelung anzutreffen. Das sind oftmals Dinge, die untereinander kämpfen, anstelle Unschuldige direkt zu bedrohen - was nicht bedeutet, dass niemand verletzt werden kann. Einige Richter berichten von ihrem ersten Mal als eine Art Test wo du die verschiedenen Bedrohungen nach Priorität ordnen und das gefährlichste Problem zuerst angehen musst. Danach wird dein Test nur noch schwieriger.