Aktionen

Wayward

Aus the-schreck.net

"We don’t judge. We send the wicked to Him for that. Get in the way and you can go be judged, too."

Anmerkung: Dieses Creed ist nur für NPC's vorgesehen und kann nicht mehr gespielt werden.

The Creed

Die Anderen kapieren es einfach nicht. Das ist keine Schulaufgabe über die man debatieren kann. Monster sind keine traurigen, sympatischen Kreaturen. Das ist nicht einmal ein richtiger Krieg. Im Krieg gibt es Überzeugungen und Kodexe, Regeln und Regulationen. Das ist der letzte, verzweifelte Versuch im Angesicht von absolut Bösem zu überleben. Halbherzigkeiten reissen es einfach nicht. Du kannst nicht zimperlich sein oder dir über Ethiken Sorgen machen. Die Monster und all der andere Abschaum muss vernichtet werden, jeder Einzelne von ihnen. Egal was es kostet. Selbst wenn es jeden letzten Tropfen Blut von jeder Person auf der Erde kostet, wäre es immernoch die Sache wert. Zumindest wüssten wir, dass niemand von ihnen mehr übrig ist.

Vielleicht liegt es daran, dass der Rest nicht die selbe Klarheit hat, wie du. Im Vergleich zu dir sind die anderen 'Erwählten' genau so blind und taub wie der Rest der Menschheit. Fähig zu sein die Abominationen zu jeder Zeit, Tag und Nacht, sehen zu können, hämmert einem wirklich ein, wie verfault und korrupt die Welt ist. Das ist es, was dich von den Anderen unterscheidet. Du siehst das Gesamtbild. Du siehst es immer, ohne Pause. Die anderen können sich in ihre kleinlichen Leben zurückziehen und für eine Zeit lang die Wahrheit ignorieren und so tun, als wäre alles in Ordnung...für eine Weile. Aber sie belügen sich selbst. Ihnen fehlt Fokus. Ihre Prioritäten sind komplett abgefuckt - als wäre Familie, Job oder 'Hoffnung' von irgendeiner Bedeutung. Im Endeffekt bist du der Einzige, der wirkliche Hingabe zeigt. Der Einzige, der gewillt ist jeden Preis zu bezahlen. Das bedeutet alle sind entbehrlich, ausser dir. Klar, früher warst du wie sie. Hattest ein normales Leben, gingst zur Kirche oder so ein Zeug. Aber die Wahrheit immer zu sehen hat dir gezeigt, wie falsch dein altes Leben war und warum es jetzt völlig egal ist. Wer du früher einmal warst ist nun ohne Bedeutung. Nur die Jagd zählt.

Das bedeutet, nichts ist noch wichtig im Vergleich zur Sache. Lass dich nicht von alten Gesetzen beeinflussen, die du früher befolgt hast. Sie wurden von unseren Feinden erschaffen um Menschen wie Vieh einzukesseln. Du stehst jetzt über dem Gesetz. Über der Gesellschaft. Wenn du durch ein menschliches Schild musst um das Monster zu kriegen, dann musst du halt da durch. Jedes Leben, dass du jetzt nehmen musst, rettet in der Zukunft unzählige.

Mit anderen Imbued zu arbeiten ist okay, solang sie dich nicht runterziehen. Einige spucken große Töne, werden aber zimperlich, wenn sie das Bürogebäude abfackeln müssen um die Ratten darin zu kriegen. Das bedeutet, dass du niemals zuviel von dir preisgeben solltest, oder von deinen Plänen. Du weisst nie, wann sich ein 'Verbündeter' als monsterfreundlich herausstellt. Halt dir immer deinen eigenen Rücken frei.

Descent into Madness

Wenn die anderen nur A sagen, sagst du auf jeden Fall B. Aber ob du es glaubst oder nicht, auch du kannst zuweit gehen. Niemand hat deine Hingabe, aber deine Stärke kann sich gegen dich wenden, in kleinen Wegen. Du kannst keine Monster töten, wenn du tot bist. Du musst Geduld haben. Stürm rein, 'Gun blazing' und du wirst draufgehen. Geh mit einem coolen Verstand und einem Plan rein und du kannst den Job erledigen. Warum von Angesicht zu Angesicht kämpfen, wenn du das gesamte Nest anzünden und dich unerkannt unter die Gaffer stellen kannst um zuzusehen? Gleichzeitig denk aber auch dran, dass es dort draussen viele Monster gibt. Plan zu viel und zu lang für ein Einziges und die Anderen entwischen dir. Wenn du auf ein Ziel mehr Zeit verschwendest, als es wert ist, solltest du einen Schritt zurück machen - oder mit gezogenen Waffen reinstürmen, schlichtweg um deinen Kopf wieder frei zu machen.

Wenn du einen Frontalangriff brauchst, hol dir ein paar der Verlierer, damit sie vor dir reingehen. Als der wichtigste Soldat im Kampf musst du überleben.

Apocrypha

Einige von euch wissen, dass die Gesellschaft eine Lüge ist. Warum sie also erhalten? Und warum sich Fragen stellen wie 'Warum ich? Wieso jetzt?', wenn man eindeutig auserwählt wurde. Versteh was du geworden bist und werde mehr als ein Mensch um zu gewinnen. Alles andere ist Schönfärberei. Wenn der Krieg vorbei ist, sind die Monster weg - und all die Kriminellen, Sünder und Ungläubigen mit ihnen.

Andere von euch setzen auf maximalle Effizienz indem sie jede Form von Mitgefühl und sogar den Zorn, der einige antreibt, beiseite stellen und sich für kühle, ruhige Zweckmäßigkeit entscheiden. Du bist methodisch und komplett rücksichtslos, alles und jeden an der bevorstehenden Mission bewertend. Du denkst du veränderst die Welt - und dich selbst - in was auch immer du willst. Verdammt, gegeben der Umstände hast du wahrscheinlich sogar recht.

Traurig aber wahr, einige von euch sind schwach. Gott weiß wie ihr eure Job erledigt bekommt. Du tust noch immer was du tun musst, aber du hälst an irgendetwas aus deinem alten Leben fest, als hätte die Vergangenheit irgendwas mit dem Jetzt und Hier oder sogar der Zukunft zu tun. Einige leugnen sogar komplett was sie geworden sind und vergessen Erinnerungen an ihre Handlungen sogar noch während sie es tun oder schwanken vor Dingen die eindeutig getan werden müssen. Als könnte man die Welt retten und gleichzeitig ein Gewissen haben.

The Imbuing

Die Chance ist, dass du schon immer viel Hass in dir hattest, ob du es nun geleugnet oder dich förmlich darin gewälzt hast. Oder du wolltest niemals irgendjemanden hassen und jetzt ist es das Einzige, wass irgendeinen Sinn macht. Es ist nichts, wofür man sich schämen müsste; es gibt bereits genug Hass in dieser Welt. Sie ist ein maddenzerfressenes Stück Scheiße von Welt, bevölkert mit Perversen, den Unzuverlässigen und - sobald die Schuppen von deinen Augen fallen - den Unmenschlichen. Du wurdest erwählt um die Dinge zu verändern, weil du rein und besser bist als die Anderen, egal wie tief du es frühr in dir versteckt hattest. Wenn du die Abominationen siehst ist deine Reaktion absolut, direkt und ohne Rücksicht auf Andere - und das setzt den Ton für den Rest deines Lebens.

Other Traits

Waywards sind anders. Wirklich anders. Sie sehen zwar aus wie andere Jäger auch, aber sie sind eine komplett andere Division von Soldaten. Als solches sind sie einigen, einzigartigen Charakteristika unterlegen. Diese Qualifikationen, 'Vorteile' und Ausnahmen einige der Dinge, die einen Wayward zu einem Aussenseiter unter den Imbued machen.

Derangement Es ist egal wer dein Wayward war, bevor er kopfüber in den Wahnsinn gezogen wurde. Er konnte ein Werkunterrichts-Lehrer oder ein militanter Terrorist sein - seine vorherige Identität wird und konnte ihn nicht auf die Erwachung vorbereiten, besonders nicht auf die Art und Weise, wie er sie erlebt. Die Knöpfe, die Aggression, Hass, Wut kontrollieren - jeder von ihnen wird über das vernünftige Limit gedrückt. Die Lautstärke der Gewalt, die in seine Ohren kreischt, übertönt alles dagewesene.

Und so hat der potentielle Wayward eine Wahl. Entweder sein Geist bricht und er bleibt als blabbernder Idiot zurück oder er schafft es irgendwie den Spießrutenlauf der Veränderung zu überwinden und kommt als eine völlig neue Person hervor. Aber der einzige Weg für einen Kanidaten zu überstehen ist reiner, direkter Wahnsinn. Irrsinn ist ein praktisches Hintertürchen für einen Wayward. Es erlaubt ihm mit barbarischen Impulsen und Gelüsten klarzukommen und ermöglicht ihm das grauenvolle Traume der Imbuing zu überstehen. Die Transformation ist erschütternd und das Gehirn reagiert auf die einzige Art, die es kann. Es bricht und repariert sich selbst, niemals perfekt, aber genug um eine Form von verzerrtem, deformiertem Denken zu erlauben. Jeder Wayward besitzt eine Geistesstörung, hervorgerufen durch das plötzliche und unwiderstehliche Verlangen nach Ruin und Vernichtung. Diese Störung ist unveränderbar eine der extremsten, traumatisierensten Krankheiten, die ein menschlicher Verstand erleiden kann. Einige der verstörenderen Probleme, die einen Wayward plagen können, sind Schizophränie, Megalomania, Sadismus, Kompulsive-Aggressions-Störungen oder eine von einer ganzen Menge von Persönlichkeitsstörungen.

Einer der unglücklichsten Fakten dieser Bestrafung ist, dass der Wayward unheilbar mit seiner Krankheit verbunden ist. Der Verstand meistert die Wahrheit in den verblüffensten und verwirrensten Wegen und erlaubt dem Jäger zu tun, was er denkt, dass getan werden muss. Und er hört nicht auf es meistern zu wollen. Er öffnet die Tür um Grausamkeiten tolerierbar und möglich zu machen. Der Wahnsinn der Waywards ist unheilbar und unnachgiebig. Es ist sein Begleiter für den Rest seiner brutalen Tage.

Eine kleinen Trost gibt es jedoch. Viele Hunter eignen sich mit der Zeit ihre eigenen Formen von Wahnsinn und Verhaltensstörungen an, besonders je weiter sie in der Jagd versinken. Der Wayward jedoch erhält sich seinen Geist, so wie er ihn seit der Imbuing retten konnte, ohne weiter abrutschen zu können. Das ist zumindest etwas, oder nicht?

Prevailing Sight Als die Heralde losgingen und Hunter erschufen, die als Waywards endeten, glaubten sie wahrscheinlich der menschliche Verstand könne (und müsste sogar) damit klarkommen die wahre Welt unter allen Umständen, zu jeder Zeit, erkennen zu können. Was nützt erwählte Generäle oder Kriegsherren, wenn sie den Feind nicht erkennen könnten? Wenn ihre 'Augen' jederzeit geöffnet werden, könnten die Agenten des Göttlichen zu jeder Zeit kampfbereit sein und die Korruption der Monster immer und überall finden. Das Resultat ist, dass die zweite Sicht des Waywards immer aktiv ist. Jeder Moonstruck, Blutsauger, Zombie, Walker - was auch immer - in Sichtweite des Waywards kann ohne Probleme erkannt werden, egal ob Bedrohung oder nicht. Wie immer gibt die zweite Sicht keine echte Identifikationsmöglichkeit, sondern übermittelt nur das Gefühl das jemand falsch wirkt, aber nicht notwendigerweise auf eine bestimmte Art. Der Wayward erkennt nicht zwingend was er sieht, aber er weiss definitiv das es nicht normal ist.

Die zweite Sicht bringt jedoch keinen Schutz vor übernatürlichen Kräften mit sich, wie bei anderen Huntern. Nur die wenigsten Jäger wissen, dass es eigentlich der Wille zur Jagd ist, der den Schutz mit sich bringt und dass eigentlich jeder Hunter instinktiv diesen Willen anruft, wenn er seine Sicht aktiviert. Waywards müssen diesen Willen seperat aufbringen, was nicht so einfach ist wie es sich anhört. Waywards sind generell bereit für die Jagd, aber nicht für die direkte, spontane Konfrontation. Solang er sich nicht darauf vorbereitet ist ein Wayward immer anfällig gegenüber z.B. den geistes manipulierenden Kräften der Vampire. Wenn sie längere Zeit überleben realisieren Waywards in der Regel jedoch, das es vernünftig ist seinen Willen aufzubringen, sobald man ein Monster sieht. Die Ironie ist natürlich, dass ununterbrochene Sicht auf die Schrecken der Welt den Wahnsinn der Waywards nur vorrantreibt und ihren Zustand noch mehr festigt. Sie können niemals ihrem krankhaftem Wissen entfliehen. Man spürt überall die Kreaturen und ihren giftigen Einfluss. Konstante Sicht ist daher ein zweischneidiges Schwert - es ist die größte Waffe der Waywards, aber auch eine offene Wunde in ihrer Seele, die niemals heilt.

Aufgrund ihrer Sicht können Waywards niemals observative Edges wie Discern, Witness oder Illuminate besitzen, die es möglich machen die Natur, Qualitäten und Charakterzüge eines Monster zu erkennen. Killer sind fähig die Präsenz seiner Kreatur zu erkennen, es ist ihnen jedoch verweigert das Eine vom Anderen zu unterscheiden. In einem gewissen Sinne macht diese Ignoranz das Leben des Waywards einfacher. Alle Monster sind schlichtweg falsch, komisch oder verdorben, ohne irgendwelche Schattierunge. Es ist ein gewisser Segen nicht zu wissen, welche Kreatur schlimmer ist, als die Andere. Alle müssen vernichtet werden, egal ob gut-meinender Geist oder wütender Gestaltwandler. Das ist alles, was zählt.

Among Chiefs Waywards werden von ihrer Krankheit beherrscht und von ihrer Obesssion für die Vernichtung der Monster. Ihr Wahnsinn beherrscht sie vom ersten Tag an und treibt sie zu immer grausameren Akten von Zerstörung und schamlos Gemetzeln. Es war vielleicht ursprünglich nicht so gedacht, dass sie Mordmaschienen werden, aber so wurde die Nachricht aufgeommen. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer, wenn ein Visionary in der Nähe ist. Ob es eine ursprüngliches Verhältnis von Respekt zwischen Waywards und Visionaries suggestiert oder auf ein Ritter-und-Lord Model hindeutet, das völlig schief gegangen ist, ist nicht klar. Der Grund, warum sich der Killer beruhigt scheint aber auch nicht wichtig zu sein. Das Fazit ist jedoch, solang ein Visionary bei ihm ist, ist der Wayward von seiner Krankheit geheilt, zu einem gewissen Grad. Wo er normalerweise sogar auf den sadistischten Impuls reagieren würde, kann der Visionary ihn davon abhalten, solang er in Sicht- oder Rufweite ist. Es reicht sogar aus, wenn er am anderen Ende des Telefonhöhres spricht und weder der Wayward noch der Visionary müssen aktiv versuchen diesen Effekt hervorzurufen.

Klarheit überkommt den Wayward in solchen Momenten. Sein Mordinstinkt ebbt ab und er kann rational denken, fast genau so, wie er es vor der Beseelung konnte. Er kann Aktivitäten koordinieren und ruhig diskutieren, selbst wenn er vorher rasend war. In Fakt, könnte er sogar erkennen was für ein Monster er geworden ist und welche Untaten er getan hat und von Schuld, Scham und Pein überwältigt werden, wie es jede normale, gesunde Person würde. Der Nachteil ist jedoch, dass er sich so gesagt 'im Auge des Sturms' befindet und der Maelstrom wiederkehrt, sobald der Visionary fort ist - oftmals schlimmer als zuvor, da der Jäger Grund hat sich selbst dafür zu peinigen, dass er Schwäche oder Reue gezeigt hat.