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Tzimisce

Aus the-schreck.net

A flood of blood is rushing over
The dead are on their way to nowhere
You try to hide, you try to run
But this nightmare now has just begun!

Der Clan der Former - Die Unholde

"Why on earth would you think I wanted you to stop screaming? I find the results are much more melodious when you indulge your fear."

Ein Blutmond scheint sein blutrotes Licht über das Land hinter den Wäldern und etwas furchterregendes heult sein Leid in die Nacht. Dies sind die Länderein, die die Tzimisce als ihre angestammte Heimat sehen. Seit undenkbarer Zeit sind die Unholde die Meister und Herren der Domänen von Osteuropa. Aber sie sind ein stolzer, egoistischer Clan für den Tradition nur wenig Wert hat, auch trotz ihrer aristokratischen Ursprünge. Der Clan behauptet sogar seinen eigenen Antediluvian vernichtet und in den Folgen dieses monumentalen Geschehnisses die Grundlagen des Sabbats ausgelegt zu haben. Tzimisce praktizieren eine seltsame Disziplin, welche man Fleischformen nennt, die es ihnen erlaubt die Haut und Knochen ihrer Opfer zu verformen. In vielen Fällen verbessern sie ihre fleischliche Kunst indem sie an sich selbst üben, aber sie sind genau so bereit ihre Diener und Lackeien zu benutzen - und verwandeln ihre Bojaren und Szlachta so in monströse Sklaven. Fleischformen ist eine generell missverstandene Disziplin und Debatten über den Ursprung werfen den Clan oft in scharfe, voreingenommene Rivalitäten. Clan Tzimisce ist ein Clan der Extreme und lange, kalte Nächte in abgeschotteten Schlössern haben die Perspektiven der Unholde weit in ihr Inneres, aber auch nach Aussen hin gekehrt. Mystiker des Clans studieren eine Philosophie der Metamorphose in dem Versuch herauszufinden was über dem Zustand des Vampirdaseins liegt. Eine fremdartige Attitüde des spirituellen Säkularismus charakterisiert viele Unholde. Gerade junge Kainiten finden sich entfremdet von der historischen Rolle des Clans als angsteinflössende, adlige Lords und so werfen sie sich kopfüber in Agendas ihrer eigenen Wahl - sei dies als Fanatiker des Sabbats, fleischgeformte Horrors oder übersinnliche, koldunische Hexer.

Hintergrund und Erscheinung

Ältere Tzimisce, besonders solche die von noch immer grundbesitzenden Adligen abstammen, haben manchmal noch immer Familienlinien, von denen sie ihre Zöglinge wählen oder sie beschränken ihre seltene Suche nach Nachkommen auf die verängstigten Dörfer unterhalb ihrer Anwesen. Jüngere Tzimisce und solche aus der Neuen Welt sind dagegen weitaus weniger diskriminierend und merkbar pragmatischer. Tatsache ist, dass viele Zöglinge nicht mehr als Schocktruppen innerhalb des Sabbats sind - verwandelt und bis zu den Grenzen ihrer kümmerlichen Körper verformt um so viel Chaos, Verstörung und Blutvergießen wie möglich zu verursachen, ehe sie niedergestreckt werden. Gegeben ihrer Fähigkeiten ihr physisches Äusseres mit Fleischformen zu manipulieren, sehen Unholde aus wie auch immer sie aussehen wollen und oftmals wollen sie provozieren und Angst einflößen. Einige bevorzugen extreme Modifikationen und experimentieren mit ihren Körpern, was sie nur vage humanoid erscheinen lässt. Andere versuchen die Grenzen ihres Körpers neu zu ziehen oder sogar zu übertreten und erschaffen sich selbst in den Bildnissen von Engeln, Monstern, Albträumen oder weniger definierbarem neu.

Organisation

Die Tzimisce sind, im Ganzen, misstrauisch gegenüber anderen Kainiten und besonders gegenüber anderen Mitgliedern ihres eigenen Clans. Daher ist die Organisation der Tzimisce, so fern man davon reden kann, eine hohe Wertschätzung von Abgeschiedenheit. Es ist gegen ihre Natur Andere miteinzubeziehen und daher müssen sie auch daran arbeiten Teil des Sabbats zu sein (auch wenn dies deutlich einfacher für junge Tzimisce mit relativ modernen Ansichten ist). Dies ist auch der Grund warum so viele von ihnen einem Pfad der Erleuchtung folgen: um ihrer Xenophobia einen Sinn zu geben, aber auch um anderen auf dem selben Pfad irgendwelche Gemeinsamkeiten zu bieten.

Sekte

Die Tzimisce sind ein fester, aber wiederrum auch abgeschotteter Teil des Sabbats. Sie waren instrumental in der Gründung der Sekte und zählen noch immer zu einem der zahlreichsten Clans.

Clansdisziplinen


Clansschwäche

Tzimisce identifizieren sich oft mit ihrer Herkunft und sind nicht selten stolz auf ihre Wurzeln und die Orte, die sie als ihre Heimat gewählt haben. Dies lässt sie - ironischerweise - sehr territorial werden und unfähig die Behausungen anderer zu betreten, ohne eingeladen zu werden. Kein Unhold kann das Innere eines Hauses betreten, solange der Besitzer nicht sein Einverständnis gibt. Sollte jedoch einmal das Wort gesprochen sein, kann es nie wieder zurückgenommen werden; dem Vampir steht für immer Tür und Tor offen. Öffentliche Einrichtungen und solche Orte, die nicht direkt als ein Zuhause gelten - Supermärkte, Bürogebäude, oder sogar verlassene Wohnungen - sind jedoch von dieser Einschränkung unbetroffen und können problemlos betreten werden ohne jemals den Besitzer um dieses Privileg bitten zu müssen. Tzimisce neigen gerne dazu ihre eigenen Einschränkungen in dieser Sache zu umgehen indem sie ihre Szlachta vorschicken, da ihre Diener generell nicht das selbe Verständniss von Territorium haben.

Antitribu - Die Voivoden

Mit der Gründung des Sabbat verblieben nur eine Handvoll Tzimisce, die sich nicht dem Schwert Kains angeschlossen haben und auch in der Camarilla keinen Sinn sahen. Diese unabhängigen Tzimisce sind die Methusalah, welche in Europa verblieben sind und sich nur wenig um den Dschihad kümmern. Sie sind zwar kein Teil des Sabbat, werden aber von diesen nicht als Antitribu angesehen, sonder als Tzimisce der alten Welt.

Anmerkung: Tzimisce der Alten Welt sind nicht spielbar, da diese generell über oder knapp unter 1000 Jahre sind und Generationen niedriger als 7 besitzen. Auch verlassen sie ihre angestammten Hoheitsgebiete eher extrem selten.

Ghoule - Schwäche

Obwohl Tzimisce-Ghoule nicht untot sind, verursacht die Vitae welche durch ihre Adern fließt bei Sterblichen in ihrer Nähe Gefühle von Argwohn und Unbehagen. Dies macht soziale Interaktion mit anderen schwierig, da sie auf ihren Gegenüber immer irgendwie seltsam wirken.